Natürliches oder chemisches Henna?

Die Frage beantwortet sich eigentlich von selbst, wenn man bei der Henna Malerei Wert auf natürliche Inhaltsstoffe legt. Wir möchten dir aber zeigen, wo der Unterschied zwischen natürlich hergestellten und industriellen Henna Pasten liegt. 

Henna ist immer dann unbedenklich, wenn es rein natürlich verwendet wird. So wie die Ägypter es nutzten, um ihre Haare, Nägel und Finger zu färben. Oder wie es in Indien für die kunstvollen Hochzeitsbemalungen eingesetzt wird. In dem Fall wird das Henna Pulver aus den Blättern des Henna Strauchs gewonnen, der den Hanna Tattoos ihre charakteristisch rot-bräunliche Farbe gibt. Leider gibt es inzwischen Möglichkeiten, Henna künstlich herzustellen. Das künstliche Henna ist in der europäischen Kosmetik grösstenteils verboten, weil er genotoxische Eigenschaften haben kann. Das heisst, er kann die Gene verändern. Rein natürliches Henna ist generell unbedenklich.

 

Wieso ist Henna in die Schlagzeilen geraten?

Das liegt daran, dass es zum Trend wurde, sich im Urlaub von Strassenkünstler/innen ein Henna Souvenir auf die Haut zeichnen zu lassen. Weil im Urlaub keiner Zeit hat, war die lange Trockenzeit für viele eine Hemmschwelle. Also mischten einige schwarze Schafe einen chemischen Zusatz in ihr Pulver, damit die Paste schneller trocknet und das Ergebnis intensiver erscheinen lässt. Das PPD (para-Phenylendiamin) führte allerdings oft zu allergischen Reaktionen und Hautreizungen. Die natürliche, ursprüngliche Variante ist hingegen harmlos.

Im Zweifelsfall verzichtet man auf das Urlaubssouvenir und holt sich die Henna Paste von einer vertrauenswürdigen Quelle. Du findest bei uns im Onlineshop rein natürliche Henna Spritzen und auch Henna Workshops, in denen du die Henna Kunst selbst lernen kannst.

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